ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Der Verband für
handlungsorientierte Pädagogik 

 
 
 
 
     
       

NAGEL-Redaktion – Kolumnen



Die Rubrik "Kolumne" war seit 1990 ein fester Bestandteil in unserer NAGEL-Reihe. Die Redaktion hat sich dazu entschlossen, die Kolumnen auf diesem Wege Interessierten zur Verfügung zu stellen. Beachtlich, wie sich manche Entwicklungen anscheinend pausenlos wiederholen, wie Sie beim Lesen feststellen werden. Wir wünschen gute Unterhaltung und hoffen, Ihnen hilfreiche Argumente an die Hand geben zu können.

Seit dem April 2008 haben wir die Kolumne erneut aufgegriffen. Sie erscheint seitdem im monatlichen Wechsel mit der Sparte Qualität: Inspiration im i-Punkt.

Die NAGEL-Redaktion

 

Kolumnen 2010

Bildung statt Pillen
Kinder und Jugendliche brauchen keine Luxusmedizin für einen gesunden Start ins Leben, viel wichtiger sind gute Vorbilder und Lernmöglichkeiten. Vor allem bedürftige Familien können davon profitieren. Das meint Birgit Taffertshofer in ihrem Beitrag, der im i-Punkt 3/2010 verögffentlicht wurde. Zunächst erschien er im DJI Bulletin 7/2009 (Heft 87). Für die Genehmigung, ihn weiter verwenden zu beürfen, bedanken wir uns sehr. Nachlesen kann man dort auch, dass Armut krank macht. Sie schildert hier erneut die Auffassung, die auch vom ABA Fachverband vertreten wird, Gesundheit bedeute nicht die ASbwesenheit von Krankheit, sondern die Fähigkeit, Erreger und andere Krankheitsursachen erfolgreich zu bekämpfen.
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Leichen pflastern ihren Weg - Kommunen in Not
Die Verschuldung der deutschen Kommunen wird durch die Regierungen verursacht. Mancherorts werden inzwischen Verstorbene , für die die Kommune zuständig ist, in anderen Bundesländern unter die Erde gebracht - um zu sparen. Schulen, Bäder, Bürgerbüros, Jugendzentren werden geschlossen. Theatern droht die Schließung. Parks verwildern. Straßenlöcher bleiben Straßenlöcher. Ganztagsplätze in Kindergärten und Horten werden gestrichen. Freie Träger im sozialen und kulturellen Bereich erhalten keine Zuschüsse mehr. Welche Verwüstungen in einem der reichsten Länder der Welt! Das ist erst der Anfang – und die angeblich immer noch beliebte Bundeskanzlerin Merkel blicket stumm in der Wüstenei herum.
Die Kolumne von Dr. Werner Rügemer wurde zunächst in der "ver.di public 4/2010" veröffentlicht. Erfreulicherweise haben uns der Autor sowie die Redaktion von "ver.di public" die Verwendung hier gestattet. Immerhin hat der ABA-Fachverband etliche Kommunen als Mitglieder organisiert. Wir hoffen, dass wir hier auch den "Nerv der Zeit" bei den Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden sowie den Aktiven in der Kinder- und Jugendarbeit treffen.
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Kolumnen 2009

Abenteuer - nur im Kinderbuch?
Die Anziehungskraft erfolgreicher Kinderbücher mache vor allem eins aus: das selbstbestimmte Leben der Kinder oder Phantasiegestalten, von denen das Buch handelt, stellt Dr. Christiane Richard-Elsner, Mitglied im Beirat des ABA Fachverbandes, in ihrer Kolumne fest. Diese stehe im Gegensatz zu den immer geringeren Freiräumen, die heutige Kinder haben, um ihre Vorstellungen und ihre Kreativität auszuleben. Lesen bilde und die fördere die Sprachkompetenz. Im Gegensatz zum Fernsehen sei Lesen mit Aktivität verbunden. Allerdings, so die Autorin, sei Phantasie nicht nur eine Sache von von Erwachsenen geschriebenen Büchern: Kinder wollen selbst Erfahrungen machen, um unabhängig und  selbständig zu werden. Die Kolumne gibt sowohl hilfreiche Anregungen zur Kinderliteratur als auch Reflektionshilfe hinsichtlich einer Auseinandersetzung zum Thema Funktion von Abenteuer im kindlichen Erleben.
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Demografischer Wandel: Handeln statt klagen
Birgit Taffertshofer (Deutsches Jugendinstitut) kritisiert, der demografische Wandel werdeoft als Katastophe beschrieben: zu wenig Kinder, zu vielle Rentner, kollabierende Sozialsysteme. Ihrer Meinung nach lassen sich die befürchteten Probleme verhindern, würden die Generationen in einen Dialog treten. Abschließend verweist sie in der Kolumne auf Perikles, der der Auffassung war, es käme nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen. Vielmehr müsse man auf sie vorbereitet sein.
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Von der Unverzichtbarkeit der Utopie - Überlegungen jenseits des gängigen Geschmacks (Juli 2009)
Naturgemäß ist die Umsetzung von Theorie in Praxis ein äußerst schwieriges Unterfangen, meint unser Kolumnist Oscar Borkowsky. Es gelinge wohl nur dann, wenn die Theorie die Praxis dabei kritisch begleite und andererseits die Praxis bereits eine verlässliche theoretische Grundlage habe.
Der gesamte Text wurde im i-Punkt 7/2009 veröffentlicht.
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Von der Unfähigkeit zum Mit-Leiden (Mai 2009)
Die Kolumne im Mai 2009 stammt von Tissy Bruns. Sie ist Journalistin beim Tagespiegel in Berlin. Freundlicherweise haben uns Tissy Bruns und die Redaktion des Tagesspiegels erlaubt, den Kommentar - veröffentlicht im Tagesspiegel vom 15. März 2009 - als Kolumne zu verwenden. Veröffentlicht haben wir ihn im i-Punkt 5/2009.
Tissy Bruns vertritt die Auffassung, der Amoklauf von Winnenden sei der Ausdruck einer Kluft. Die Erwachsenenwelt sei nie so weit von der Einsamkeit der Heranwachsenden entfernt gewesen. Und sie gibt Hinweise, wie dieser Zustand geändert werden kann.
Interessierte können die Kolumne auch als PDF-Datei hier herunterladen.

Werteverfall oder: Die Achtundsechziger haben uns zu Egoisten gemacht (März 2009)
Die März-Kolumne ist von Christian Rickens, Redakteur beim "Manager-Magazin". Der Beitrag wurde zunächst als 3. Kapitel in seinem vorzüglichen Buch "Die neuen Spießer - Von der fatalen Sehnsucht nach einer überholten Gesellschaft" veröffentlicht. Sie können sie hier als PDF herunterladen. Herzlichen Dank an Christian Rickens und den Ullstein Verlag für die freundliche Genehmigung, den Beitrag verwenden zu dürfen!

 Die Rezension zum Buch - veröffentlicht im i-Punkt 3/2009 - kann per Klick auf den vorstehenden Titel heruntergeladen werden.

Renaissance der sozialen Marktwirtschaft (Januar 2009)
Angesichts der Finanzkrise fordert der IG BCE-Vorsitzende Hubertus Schmoldt eine Renaissance der sozialen Marktwirtschaft und eine breit geführte gesellschaftliche Wertedebatte. der Beitrag wurde nach kurzer Abstimmung mit der Redaktion der DGB-Zeitschrift "einblick" der Ausgabe 22/2008, in der die Erstveröffentlichung erfolgte, entnommen.
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Kolumnen 2008

Unsere neuen Kolumnen erscheinen seit April 2008 wieder im i-Punkt (im monatlichen Wechsel mit der Sparte  Qualität: Inspiration). Nachfolgend können Sie sie herunterladen.

Der Stress mit dem Stress (April 2008)
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Demokratie - ein Geschenk? (Juni 2008)
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Im Netz der Wachträume - Ungehaltene Rede wider die Aufgekratztheit (August 2008)
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Wir brauchen Denker! (Oktober 2008) - Herunterladen

Plädoyer gegen Punks: Die dümmste Jugendkultur. Ein Beitrag von Tobias Rapp in der "taz" vom 14. November 2008 (nicht im i-Punkt errschienen - hier eingestellt am 21. November 2008) - Herunterladen

 


Foto: Rainer Deimel

Überschwang, die Pflicht der Jugend. Ein Kommentar von Gereon Asmuth zu den Schülerdemonstrationen am 12. November 2008, erschienen in der "taz" vom 13. November 2008 (nicht im i-Punkt erschienen - hier eingestellt am 21. November 2008) - Herunterladen

"Ich bin wohl eher konservativ" - Ein Gespräch mit dem "Tote Hosen"-Sänger Campino über die Bundeskanzlerin, die rot-grüne Enttäuschung und neokonservativen Punkrock mit Thomas Winkler, erschienen in der "taz" vom 14. November 2008 (nicht im i-Punkt erschienen - hier eingestellt am 21. November 2008) - Herunterladen

Die Stunde der Idioten - Kolumne von Wolf Lotter (Wirtschaftsjournalist und Autor), zunächst veröffentlicht im Internet-Wirtschaftsmagazin brand eins (Mai 2008). Wolf Lotter schreibt einleitend: "Fünf Minuten vor der Wissensgesellschaft drehen wir die Uhren zurück: Das Bildungssystem versucht, Wissen und Kreativität zu industrialisieren. Das schafft jede Menge Auftrieb für Hohlköpfe."(Dezember 2008) - Herunterladen

 

Frühere Kolumnen

Von der herzlichen Vernetzung oder Wie die soziale Pädagogik klammheimlich geopfert wird.

Kinder und Gewalt

Mölln ist überall

"Der Krieg der Schimpansen" oder "Erziehung zur Gewalt"

"Das Positive ist es, was uns an den Abgrund bringt" oder Warum ein Fachverband Zustände nicht gesundbeten darf

Vom Gejaule, vom Zorn und vom aufrechten Gang

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Mehr Selbstbewusstsein - bitte schön!

Die Crux mit der Betreuung

 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 8. Juni 2010

 

 

 

 

 

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