ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Der Verband für
handlungsorientierte Pädagogik 

 
 
 
 
     
       

Pressemitteilungen 2008

Sprecherrat des ABA Fachverbandes traf sich zur Arbeitstagung in Hagen

Zum zweiten Mal traf sich der Sprecherrat des ABA Fachverbandes Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am 10. November 2008 zu einer Fachtagung im Mehrgenerationenhaus in Hagen. Der ABA Fachverband ist eine der vier Trägergruppen in der AGOT-NRW (Arbeitsgemeinschaft Haus der Offenen Tür).

Erneut zeigten sich die Mitglieder des Gremiums beeindruckt von dem stark frequentierten Gebäude des Hagener Kinderschutzbundes mitten im Stadtzentrum. Die einladende Architektur überzeugt die Nutzer des Hauses immer wieder aufs Neue – innen wie außen –, ebenso das beachtliche Konzept, das für die Arbeit des Kinderschutzbundes leitend ist. Dass das Mehrgenerationenhaus (Ein Haus für Kinder) an der Potthoffstraße gut belegt ist, konnten die Teilnehmer der Arbeitstagung unmittelbar erfahren. Aufgrund einer eigenen Veranstaltung des Kinderschutzbundes musste der erste Teil der Sitzung am Vormittag kurzfristig in einen Sitzungssaal des neuen Rathauses an der Volme verlegt werden – ein „Unternehmen“, zu dem sich die Stadt Hagen gern bereit erklärte.

Schwerpunkt der interdisziplinär zusammengesetzten Tagung war die Bearbeitung von Fachpositionen der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Neben Pädagogen aus Jugendzentren, von Abenteuerspielplätzen, Spielmobilen sowie aus anderen Arbeitsfeldern waren auch Architekten, Mitarbeiter aus Jugendämtern sowie die Sprecherin für zirkuspädagogische Projekte im ABA Fachverband vertreten. Als Grundlage der Arbeit diente ein von der AGOT-NRW vorgelegtes Papier. Dieses war im Vorfeld von Prof. Dr. Benedikt Sturzenhecker von der Universität Hamburg und Eva Jostarndt vom Vorstand des ABA Fachverbandes kritisch durchgesehen und kommentiert worden. Über diese Unterstützung zeigten sich die Sprecherratsmitglieder hoch erfreut.

Das Papier soll in Kürze veröffentlicht werden. Der ABA Fachverband hält diesen Schritt nicht nur für eine interne fachliche Positionierung erforderlich, sondern will damit auch gegenüber der Öffentlichkeit den Stellenwert der Offenen Arbeit verdeutlichen. Die Offene Arbeit wird, obwohl sie eine gesetzliche Pflichtaufgabe ist, von Politikern und Kämmerern nach wie vor gern fälschlicherweise als „freiwillige“ Leistung abgetan. Darüber hinaus gibt es immer wieder Forderungen, die Kinder- und Jugendarbeit an die Ganztagsschule zu verlegen. Bei solchen Forderungen wird allerdings übersehen, dass gerade die Freiwilligkeit zur Teilnahme in den Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit ein Qualitätskriterium ist, von dem die Schule sich – auch wegen eines Anwesenheitszwangs – noch weit entfernt befindet. Ebenso kann die unzureichende Ausstattung gegenwärtiger Schulen in keiner Weise dem Qualitätsanspruch entsprechen, der in der Kinder- und Jugendarbeit entwickelt worden ist.

In einem zweiten Arbeitsblock beschäftigten sich die Sprecherratsmitglieder mit dem Thema „Wohnen mit Kindern“. Diese Frage ist seit langem in der öffentlichen Debatte nicht mehr aktuell. Anders sieht dies der ABA Fachverband und möchte es wieder stärker ins Bewusstsein rücken. Hierzu wird unter anderem die Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk gesucht – einem ständigen Kooperationspartner des Verbandes.

Der Sprecherrat trifft sich zu seiner nächsten Arbeitssitzung im Frühjahr 2009 im rheinischen Sankt Augustin.

ABA Fachverband – 11. November 2008

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Ohne Risikoerlebnisse kein Gefahrenbewusstsein

ABA Fachverband veranstaltet in Kooperation mit der Stadt Mülheim die diesjährige Landeskonferenz der Spielplatzpaten NRW

Spielplatzpatenkonferenz 2008: Eröffnungsveranstaltung - Stehend: Dr. Andreas Meyer-Falcke (MGFFI NRW), rechts daneben (sitzend): Prof. Peter Vermeulen, Stadt Mülheim - Foto: Rainer Deimel

93 Prozent der Unfälle auf Spielplätzen sind nicht technischer Ursache, sondern verhaltensbedingt. Diese und andere zentrale Informationen erfuhren die Teilnehmer der Landeskonferenz für Spielplatzpaten NRW 2008 vom Hauptreferenten Julian Richter. Deshalb gehe es in erster Linie darum, Kindern spannende und durchaus auch überschaubar riskante Möglichkeiten zu eröffnen, an denen sie sich erproben und mit deren Hilfe sie zu einem selbstständigen Individuum heranwachsen können. Das Gefahrenbewusstsein in der Bevölkerung habe nicht Schritt gehalten mit pädagogischen und psychologischen Erkenntnissen des Aufwachsens. Daher sei es von Bedeutung, dass auch ehrenamtliche Spielplatzpaten über die Zusammenhänge von Wagnis, Gefahren, Risiken und Sicherheit Bescheid wüssten.

Julian Richter, langjähriger Vorsitzender der europäischen Normenkommission für Spielplatzsicherheit und nach wie vor deren Mitglied, war zur Teilnahme an der Konferenz eigens aus Frasdorf in Oberbayern angereist. Dort ist er Geschäftsführer der renommierten Fa. Richter Spielgeräte. Fast zwei Stunden lang folgten die Teilnehmer seinen interessanten und kurzweilig vorgetragenen Ausführungen. Schließlich ließ er es sich nicht nehmen, die Spielplatzpaten und ihre Organisatoren zu einem Besuch in seine Firma nach Bayern einzuladen. Dort werden ebenfalls regelmäßig weit über die Grenzen hinaus bekannte Fachveranstaltungen organisiert.


Engagierter Referent: Julian Richter, Mitglied der Europäischen Normenkommission Spielplätze - Foto: Rainer Deimel

Die Konferenz fand auf Einladung des ABA Fachverbandes Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Kooperation mit dem Amt für Kinder, Jugend und Schule der Stadt Mülheim an der Ruhr am Samstag, dem 18. Oktober 2008, in der Jugendherberge Kahlenberg in Mülheim statt. Über 50 Teilnehmer beteiligten sich an dem Fortbildungsangebot. Seitens der Stadt wurden sie begrüßt durch den Dezernenten für Jugend, Schule und Kultur, Prof. Peter Vermeulen. Besondere Beachtung fand auch die Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration (MGFFI NRW), das durch den Leitenden Ministerialrat Dr. Andreas Meyer-Falcke vertreten war. Stellvertretend für die etwa 3.000 ehrenamtlichen Spielplatzpaten im Land bedankte er sich bei den Anwesenden für ihr vorbildliches Engagement in den Kommunen.


Interessierte Konferenzteilnehmer aus 15 NRW-Kommunen - Foto: Rainer Deimel

Neben der Gelegenheit zum fachlichen Austausch der Paten untereinander gab es noch weitere Informationen. So wird beispielsweise im Kreis der Verantwortlichen über die Auslobung eines künftigen Preises für Spielplatzpaten nachgedacht. Diesem Kreis gehören die Sprecherinnen der nordrhein-westfälischen Spielplatzpaten, Lotte Lohse vom Jugendamt Dortmund, Elfriede Majer vom Jugendamt Mülheim, Uta Schütte aus dem Vorstand des ABA Fachverbandes sowie dessen Referent, Rainer Deimel, an. Während der Konferenz war auch der Fachbeirat des Verbandes durch sein Mitglied Dr. Matthias Albrecht aus Dortmund vertreten.


Besuch in der Naturwerkstatt: Heinz-Hermann Ernst mit interssierten Zuhörerinnen - Foto: Rainer Deimel

Abgerundet wurde die Konferenz durch eine interessante Präsentation des Leiters der Naturwerkstatt der Stadt Mülheim, Heinz-Hermann Ernst. Die Naturwerkstatt kooperiert mit dem Lehrstuhl für Pädagogik der frühen Kindheit der Universität Köln. Nach einer anschaulichen Einführung in die Bedeutung konkreter Erfahrungen für die frühkindliche Entwicklung konnten die Teilnehmer abschließend dieses interessante Projekt mit einem Besuch vor Ort selbst „be-greifen“.


Spanung bis zum Schluss: Teilnehmergruppe in der Natur mit Heinz-Hermann Ernst - Foto: Rainer Deimel

Ein weiteres Mal konnten die Teilnehmer der Konferenz, die in diesem Jahr auch unter dem kürzlich zwischen der Landesregierung und den Verbänden der Jugendarbeit vereinbarten „Pakt mit der Jugend“ stand, hochzufrieden und stark motiviert in ihr Alltagsengagement zurückkehren. de

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ABA Fachverband, 18. Oktober 2008

 

NRW-Konferenz der Spielplatzpaten in Mülheim an der Ruhr am 18. Oktober 2008

Seit gut zehn Jahren treffen sich ehrenamtliche Spielplatzpaten in Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit ihren Koordinatorer(inn)en zu regelmäßigen Fachkonferenzen des ABA Fachverbandes. Die nächste Patenkonferenz wird am Samstag, 18. Oktober 2008 (von 10.00 bis 17.00 Uhr), in Mülheim stattfinden. Auch dieses Mal wird es wieder ein interessantes Programm geben. Seitens der Stadt Mülheim werden die Teilnehmer(innen) durch den Jugend-, Schul- und Kulturdezernenten, Prof. Peter Vermeulen, begrüßt. Auch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration hat es sich nicht nehmen lassen, den Paten während der Konferenz für ihr Engagement im Land zu danken. Seitens des Ministeriums wird der Leitende Ministerialrat Dr. Andreas Meyer-Falcke anwesend sein.

Auch diesmal wird es wieder interessante Fachbeiträge zur Konferenz geben. Klaus Afflerbach vom Forum Unfallprävention beim Deutschen Grünen Kreuz in Marburg wird mit einem Referat zum Thema "Sicherheit auf Spielplätzen" dabei sein. Mit besonderer Spannung wird auch den Ausführungen von Julian Richter, Mitglied der Europäischen Normenkommission (und ihrem langjährigen Vorsitzenden) aus Frasdorf/Oberbayern entgegengesehen. Er spricht zu Wagnis, Risiko und Gefahren auf Spielplätzen. Abgerundet wird der Tag durch die Präsentation der Lernwerkstatt der Stadt Mülheim. Deren Leiter Heinz-Hermann Ernst wird nach einer Einführung in seine Arbeit den Teilnehmer(innen) der Konferenz schließlich seine Einrichtung vor Ort vorstellen.

Verantwortlich für die Durchführung der Konferenz sind der Referent des ABA Fachverbandes, Rainer Deimel, sowie die ehrenamtlichen Sprecherinnen der nordrhein-westfälischen Paten, Lotte Lohse von der Stadt Dortmund und Elfriede Majer von der Stadt Mülheim. Diese werden am Rande der Veranstaltung noch mit einigen Informationen "aufwarten".

So hat der ABA Fachverband inzwischen zwei Teile einer Patenerhebung für NRW durchgeführt. Ersten Ergebnissen zufolge gibt es etwa 3.000 ehrenamtlich aktive Spielplatzpaten in Nordrhein-Westfalen. Die in Relation höchten Aktivitäten bei der Organisation von Spielplatzpaten konnten in Krefeld und Mülheim an der Ruhr festgestellt werden. Mehr dazu auf den Internetseiten des ABA-Fachverbandes (www.ABA-Fachverband.org -> Ressorts im ABA Fachverband -> Spielplatzpaten -> ABA-Erhebung "Spielplätze und Spielplatzpaten in NRW"). Im ersten Teil der Erhebung wurde deutlich, dass in den Kommunen mit eigenem Jugendamt 2.614 ehrenamtlich Paten aktiv sind (Stand 31. Juli 2008). Die Ergebnisse der zweiten Befragungsrunde, die frisch vorliegen, weisen für die Gemeinden ohne Jugendamt des Weiteren knapp 300 Ehrenamtlich auf. In einem dritten Teil sollen die Aktivitäten im privaten Bereich (etwa bei Wohnungsunternehmen) beleuchtet werden. Der ABA Fachverband ist der einzige Verband in NRW, der dieses Feld fachlich besetzt.

Geplant ist, ab 2009 einen "Tag der Spielplatzpaten NRW" auszurufen, der künftig jährlich begangen werden soll. Darüber hinaus denken die Verantwortlichen über einen Spielplatzpaten-Preis nach, der - so sich Sponsoren finden - ebenfalls jährlich ausgelobt werden soll.

Die diesjährige Patenkonferenz steht unter dem von der Landesregierung mit den Verbänden der Jugendarbeit vereinbarten "Pakt mit der Jugend". Auch hierzu stehen auf den Internetseiten des ABA Fachverbandes weitere Informationen zur Verfügung.

Interessierte Pressevertreter(innen) haben am 18. Oktober 2008 um 14.00 Uhr Gelegenheit zu einem Gespräch in der Jugendherberge Kahlenberg, Mendener Straße 3 in Mülheim mit den Verantwortlichen sowie den teilnehmenden Paten. Übrigens scheint ein solcher "Job" jung zu halten: So ist die älteste, regelmäßig an den Konferenzen teilnehmende Patin inzwischen 86 Jahre alt und äußerst fit!

Für weitere Rückfragen steht Ihnen unser Referent unter 0179.211 04 73 gern zur Verfügung.

 

2. Mitgliederversammlung der LAG Zirkuspädagogik NRW: Zusammenarbeit zwischen LAG und ABA Fachverband vertieft

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Zirkuspädagogik NRW lud zu ihrer 2. Mitgliederversammlung seit ihrer Gründung 2007 nach Herne ein. Diese fand am 12. April 2008 in den Räumen des Zirkus Schnick-Schnack statt. Der ABA Fachverband, der vor einiger Zeit mit der LAG eine Mitgliedschaft auf Gegenseitigkeit vereinbart hat, war durch den hauptamtlichen Referenten für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, Rainer Deimel, vertreten.

In ihrem Ämtern entlastet und für eine weitere Amtszeit bestätigt wurde der Vorstand der LAG. 1. Vorsitzender ist erneut Josef Hense von Kölner Spielecircus. Das Amt der 2. Vorsitzenden bekleidet ein weiteres Mal die bisherige stellvertretende Vorsitzende Claudia Lindt, freischaffende Akrobatin aus Neuss. Ferner gehört Sven Nitsch vom Zirkus- und Akrobatikzentrum (ZAK) Köln dem Vorstand als Kassenführer an.


Vorstand der LAG Zirkuspädagogik NRW (von links nach rechts: Claudia Lindt, Josef Hense, Sven Nitsch, ganz rechts im Bild: Horst Kriebeler) - Foto: Rainer Deimel

Neben den für Mitgliederversammlungen üblichen Formalien ging es auch um Inhaltliches. Eine Gruppe der Anwesenden erarbeitete ein Weiterbildungsprogramm, das über die LAG angeboten werden soll. In einer weiteren Arbeitsgruppe ging es um die Installierung eines NRW-Jugend-Zirkus. Daneben befasste sich die Versammlung mit der Initiierung einer Jugendgruppenleiterqualifikation mit dem Schwerpunkt Zirkusarbeit.

Die organisatorische und fachliche Zusammenarbeit zwischen dem ABA Fachverband und der LAG Zirkuspädagogik soll – in Absprache mit dem Jugendministerium des Landes NRW – künftig unter anderem dahingehend ausgebaut werden, gemeinsame Projekte zu organisieren, die vom Land bezuschusst werden sollen. Die von der LAG im Laufe der nächsten Zeit angebotenen Seminare werden vom ABA Fachverband aktiv beworben. Unter anderem werden sie auf den Internetseiten des ABA Fachverbandes zu finden sein. Im Sprecherrat des ABA Fachverbandes wird die LAG Zirkuspädagogik NRW von Kerstin Smend aus Köln vertreten.
Dortmund/Herne, 12. April 2008
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Natur und Begegnung im ABA Fachverband

Bildungsreise für Projekte am 11. April 2008 nach Bottrop – Das Ziel war die „Arche Noah“

Dortmund. Nahezu zeitgleich haben sich seit dem letzten Jahr mehrere Initiativen im Raum Dortmund auf den Weg begeben, die Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durch neue (bzw. in Gründung befindliche) Natur- und Begegnungseinrichtungen zu bereichern.

Seit Mitte 2007 arbeitet in Waltrop, nahe der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel, der Natur- und Begegnungsbauernhof. Hauptinitiatorin ist die Erzieherin Dorothee Zijp, der vor allem auch die Integration Behinderter in die Einrichtung am Herzen liegt.

Vor einer Erweiterung seiner Arbeit zur Offenen Einrichtung steht auch der Speckenhof in Bönen, der bereits seit zehn Jahren mit Kindern in Gruppen arbeitet. Einen der Schwerpunkte des Speckenhofs ist das therapeutische Reiten. Der Hof arbeitet unter der Leitung von Sybille und Julia Stoeckmann.

Für die Idee, auf einem wunderschönen Gelände einen naturnahen Abenteuerspielplatz in Dortmund-Hörde anzulegen, steht Gunnel Christine Hinrichsen, ehemalige Lehrerin an einer Gesamtschule. Für das Gelände am Marksbach stehen insgesamt 8.000 Quadratmeter zur Verfügung.

Schließlich wird das Spektrum an neuen Angeboten im Großraum Dortmund noch ergänzt durch die Initiative „Naturwunderland“ in Herdecke. Hier beabsichtigen Doreen Holländer, eine ausgebildete Waldorf-Erzieherin, und ihr Lebensgefährte Manuel Konrad eine naturnahe offene Einrichtung für Kinder.

Profitieren wollten Vertreter aller genannten Einrichtungen von der Erfahrung der mittlerweile über zwanzig Jahre alten „Arche Noah“ in Bottrop. Zu diesem Zweck wurde vom ABA Fachverband eine Bildungsreise dorthin organisiert. Die Leiterin der Arche, Susanne Kolodziejski, stand den Teilnehmern während dieser Exkursion am 11. April 2008 mit all ihrer Sachkunde zur Verfügung. Kurzfristig hatte sich Susanne Faust angeschlossen. Sie – beschäftigt bei Grünbau in Dortmund – will in Kürze einen „Interkulturellen Garten“ in Dortmund anlegen.


Die Teilnehmer bei der ABA-Bildungsreise am 11. April 2008 auf der "Arche Noah" in Bottrop (Foto: Rainer Deimel)

Die Teilnehmer an der Bildungsreise waren sich darüber einig, vielfältige Anregungen erfahren zu haben. Daraus lasse sich Kraft für ihre eigenen Vorhaben zu gewinnen. Die Projektvertreter beschlossen in Bottrop, den Austausch unter dem Dach des ABA Fachverbandes fortzusetzen. Hierzu wird ein Arbeitskreis „Natur und Begegnung im Großraum Dortmund“ gegründet, für den künftig regelmäßige Angebote organisiert werden.
Dortmund, 11. April 2008
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Fortbildung „Professionelle Öffentlichkeitsarbeit“ auf dem Bauspielplatz Fuchsstraße in Duisburg

Der ABA- Fachverband organisierte für das Wochenende vom 8. bis zum 9. März 2008 eine Fortbildung zum Thema „Professionelle Öffentlichkeitsarbeit". Eine recht gemischte Gruppe von Pädagogen, Psychologen und anderen Fachkräften bildeten eine lebhafte und interessierte Runde von 15 Teilnehmer(inne)n.


Konzentriert und neugierig: Teilnehmer(innen) beim Seminar

Die Referenten Vassilios Psaltis (Diplom-Journalist) und Markus Pilz (Medientechniker) führten mit einer gelungenen Mischung aus Theorie und Praxis durch das Seminar und vermittelten unter anderem das Schreiben von Pressemitteilungen sowie die Organisation und Durchführung von Radio- und Fernsehinterviews.

Seitens der Stadt Duisburg wurden die Räumlichkeiten des Bauspielplatzes zur Verfügung gestellt. Einige „gute Geister“ – nämlich ehrenamtliche Helfer – kümmerten sich engagiert um die vielfältige Verpflegung, denn mit einem leeren Magen lässt sich bekanntlich nicht so gut arbeiten. Sowohl die Teilnehmer als auch die Organisatoren zeigten sich hinsichtlich der gelungenen Kooperation mit der Stadt Duisburg mehr als zufrieden. Dies gilt vor allem auch für den Leiter der Einrichtung, Ulrich Klein, der selbst als Teilnehmer bei der Fortbildung dabei war. Ferner ließ es sich die Stadt Duisburg nicht nehmen, die Runde zu Beginn des Seminars durch die Bereichsleiterin Bärbel Thelen-Varjaski vom Jugendamt zu begrüßen. Sie wünschte dem Seminar einen erfolgreichen Verlauf.

 
Lernen macht Freude: Teilnehmerinnen beim Seminar

Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Die Teilnehmer und Organisatoren waren nämlich mit den Inhalten und der Organisation des Seminars äußerst zufrieden. Aus diesem Grunde vereinbarten sie, im Herbst ein Aufbauseminar durchzuführen. Gern wollen die Beteiligten dann wieder in die bewährten Räumlichkeiten des Bauspielplatzes Fuchsstraße zurückkehren.

Chantal Kuchhäuser (Teilnehmerin), Bottrop
Rainer Deimel (Referent für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit), ABA Fachverband
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2. Fachtag der Organisator(inn)en der nordrhein-westfälischen Spielplatzpaten-Projekte am 4. März 2008 in Krefeld

Zum 2. Fachtag der Organisator(inn)en der nordrhein-westfälischen Spielplatzpaten-Projekte trafen sich Fachleute am 4. März 2008 in Krefeld, um ganztägig miteinander zu arbeiten. Neben einem fachlichen Austausch wurden diverse Themen behandelt. Schwerpunkte: Weitere Etablierung der Spielplatzpatenschaften im Land, gemeinsam geplante Vorhaben sowie vertragliche Vereinbarungen zwischen den Trägern und den ehrenamtlichen Paten. Des Weiteren ging es um die Finanzierung der diversen Projekte, Sponsoring und Spenden, aber auch um eine immer wieder feststellbare Mangelverwaltung in den Kommunen. Gemeinschaftlich ist geplant, in Kürze ein Faltblatt herauszugeben, in dem die Projekte sich und ihre Arbeit vorstellen. Dieses soll nach Möglichkeit zum 13. Jugendhilfetag im Juni 2008 in Essen vorliegen.

Die im Lande aktiven Patenprojekte sind im ABA Fachverband organisiert und werden von diesem fachlich begleitet. Ohne die kontinuierliche Mitarbeit der hauptamtlich Verantwortlichen vor Ort wäre die Arbeit dieses nordrhein-westfälischen Netzes nicht denkbar. Die Hauptamtlichen kümmern sich vorbildlich um eine effektive Organisation der Ehrenamtlichen vor Ort und sind gleichzeitig bemüht, die Kontakte auf Landesebene voranzutreiben. Eingebunden sind sie häufig in kommunale Strukturen - in der Regel bei den Jugendämtern - oder auch in freie Trägerschaft. Beispielsweise gibt es eine gut funktionierende Zusammenarbeit mit den Koordinator(inne)n aus Dortmund, Mülheim an der Ruhr, Krefeld, Recklinghausen, Remscheid und Bochum. Die Aktivitäten beschränken sich nicht nur auf Großstädte. Häufig funktionieren entsprechende Aktivitäten auch in kleineren Kommunen,wie das Beispiel Selm belegt.

Seit etlichen Jahren finden vom Verband organisierte Spielplatzpaten-Konferenzen statt, bei denen sich die ehrenamtlich Aktiven einbringen. Während der Konferenzen finden regelmäßige Fortbildungen statt. In Nordrhein-Westfalen gibt es Paten jeden Alters. Manche dieser engagierten Bürgerinnen und Bürger sind bereits recht betagt. Ende 2007 konnten sich die Paten über die Ehrung ihrer langjährigen Konferenz-Teilnehmerin Ursula Trost (85) aus Dortmund zum „Engel der Nordstadt“ freuen.

Während ihrer Fachtagung verständigten sich die Experten einhellig darauf, den vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration geplanten „Pakt mit der Jugend“ im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen. Als passend wurde in diesem Zusammenhang auch der Aspekt der Generationen, den das Ministerium vertritt, empfunden. Einer der inhaltlichen Schwerpunkte der Konferenz wird der Aspekt der Unfallprävention (im Straßenverkehr sowie auf Spielplätzen) sein. Minister Laschet soll zur nächsten Patenkonferenz, die am 18. Oktober 2008 in Mülheim an der Ruhr stattfinden wird, eingeladen werden. Darüber hinaus wird überlegt, seitens des ABA Fachverbandes einen „Tag der Spielplatzpaten“ auszurufen.

Weitere Informationen über die im ABA Fachverband organisierten Spielplatzpaten
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ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.| Clarenberg 24 | D-44263 Dortmund | e-mail: ABA@ABA-Fachverband.org