ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Der Verband für
handlungsorientierte Pädagogik 

 
 
 
 
     
       

Private Träger

Foto: sevenload.com

In der letzten Runde der Erhebung geht es um die Aktivitäten bei privaten Trägern, zum Beispiel Wohnungsgesellschaften. Absehbar ist, dass hierbei Arbeitsmaterialien, Konzepte usw. zusammengetragen werden können. Eine repäsentative Übersicht - wie bei den Kommunen - wird nicht zu stellen sein.

Die Grundlage für die Bereitsstellung von Spielplätzen seitens Wohnungseigentümern ergibt sich aus der Landesbauordnung NRW. Dort heißt es zum Thema:

§ 9 Nicht überbaute Flächen, Spielflächen, Geländeoberflächen

 

(1) ...

(2) Ein Gebäude mit Wohnungen darf nur errichtet werden, wenn eine ausreichende Spielfläche für Kleinkinder auf dem Grundstück bereitgestellt wird. Die Bereitstellung auf dem Grundstück ist nicht erforderlich, wenn in unmittelbarer Nähe
a) eine solche Spielfläche auf einem anderen Grundstück geschaffen wird oder vorhanden ist und sie sowie ihre Unterhaltung öffentlich-rechtlich gesichert ist,
b) eine Gemeinschaftsanlage nach § 11 oder
c) ein geeigneter öffentlicher Spielplatz geschaffen wird oder vorhanden ist.
Die Größe der Spielfläche richtet sich nach Zahl und Art der Wohnungen auf dem Grundstück. Auf ihre Bereitstellung kann verzichtet werden, wenn die Art und Lage der Wohnungen dies nicht erfordern. Bei bestehenden Gebäuden nach Satz 1 kann die Bereitstellung von Spielflächen für Kleinkinder verlangt werden, wenn dies die Gesundheit und der Schutz der Kinder erfordern.

(3) ...


§ 11 Gemeinschaftsanlagen

(1) Die Herstellung, die Instandhaltung und der Betrieb von Gemeinschaftsanlagen, insbesondere für Spielflächen für Kleinkinder (§ 9 Abs. 2), sonstige Kinderspielflächen und für Stellplätze und Garagen (§ 51), für die in einem Bebauungsplan Flächen festgesetzt sind, obliegen den Eigentümerinnen und Eigentümern der Grundstücke, für die diese Anlagen bestimmt sind. Erbbauberechtigte treten an deren Stelle. Sind Bauherrinnen oder Bauherren nicht Eigentümerinnen, Eigentümer oder Erbbauberechtigte, so obliegt ihnen die Beteiligung an der Herstellung, Instandhaltung und dem Betrieb der Gemeinschaftsanlage. Die Verpflichtung nach Satz 1 geht mit der Rechtsnachfolge über.

(2) Die Gemeinschaftsanlage muss hergestellt werden, sobald und soweit sie zur Erfüllung ihres Zwecks erforderlich ist.

(3) ...

Die bisherigen Erfahrungen des ABA Fachverbandes bei der Befagung von Wohnungsgesellschaften sind unterschiedlich, gingen sie von Reserviertheit bis hin zu bereitwilliger Kooperation. Als besonders erfreulich kann hier das Beispiel der Allbau AG in Essen genannt werden. Diese begann 2008, Spielplatzpaten zu akquirieren. Inzwischen sind hier 15 Menschen aktiv.

Auf diesem Wege bittet der ABA Fachverband Aktivitäten zu melden, wofür wir uns herzlich bedanken.

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 21. April 2009

 

 

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