ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Der Verband für
handlungsorientierte Pädagogik 

 
 
 
 
     
       

Pädagogisch betreute Spielplätze

Erfahrungsbericht der Mitarbeiter der Erprobungsmaßnahme des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Inhalt

I. Allgemeine konzeptionelle Aussagen
1. Zur Begründung von pädagogisch betreuten Spielplätzen
2. Aufgaben und Ziele der Arbeit auf betreuten Spielplätzen
3. Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen
4. Öffnungszeiten

II. Trägerstrukturen
1. Trägerformen/Entwicklungstendenzen
2. Organisationsstrukturen und -abläufe
    2.1 Öffentliche Träger
    2.2 Freie Träger
    2.3 Bürger-/Elterninitiativen und andere freie Träger
3. Bewertung
4. Organisationsschema (Beispiel)

III. Besucherstrukturen
1. Einzugsbereich
2. Zusammensetzung der Besucher
    2.1 Altermäßige Zusammensetzung
    2.2 Geschlechterstruktur
    2.3 Soziale Struktur
3. Stammkinder

IV. Pädagogische Arbeit auf dem Spielplatz
1. Offenheit der Arbeit
2. Planung und Improvisation
3. Vielfalt der Aktivitäten
4. Spezielle Spielplatzbereiche
    4.1 Sand, Wasser, Feuer
    4.2 Baubereich
    4.3 Tierhaltung
    4.4 Garten
    4.5 Natur- und Umweltschutz
5. Mitwirkung der Kinder auf dem Spielplatz
    5.1 Voraussetzungen und Ausbau der Mitwirkung
    5.2 Einige Probleme, die die Mitwirkung erschweren
    5.3. Beispiele für die Mitwirkung
6. Die Bedeutung der Spielplatzarbeit in den Schulferien

V. Planung und Ausstattung des Spielplatzes
1. Grundstruktur eines pädagogisch betreuten Spielplatzes (Zuordnung der Spielbereiche, feste Aufbauten)
     1.1 Lage des Platzes
     1.2 Gestaltung des Platzes
     1.3 Vorzugebende Spielbereiche
     1.4. Entwicklungsbereich
2.  Das Spielhaus
     2.1 Lage des Spielhauses
     2.2 Größe des Spielhauses/Aufteilung der Räume
     2.3 Bauweise des Spielhauses
     Grundausstattung des Spielhauses

VI. Mitarbeiter auf betreuten Spielplätzen
1.  Aufgaben
     1.1 Pädagogische Arbeit
     1.2 Verwaltung, Organisation, Technik
     1.3 Arbeit mit Eltern und Nachbarschaft/Öffentlichkeitsarbeit
     1.4 Zusammenarbeit mit anderen Organisationen
2.  Mitarbeiter
     2.1 Anzahl der Mitarbeiter
     2.2 Anforderungen an Mitarbeiter
3. Zusammenarbeit der Mitarbeiter
4. Fortbildung

VII. Zusammenarbeit mit Eltern
1. Ziele der Elternarbeit
2. Elternmitarbeit
3. Schwierigkeiten der zusammenarbeit mit Eltern auf pädagogisch betreuten Spielplätzen

VIII. Öffentlichkeitsarbeit
1. Zielgruppen und Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit auf pädagogisch betreuten Spielplätzen
2. Angebotsformen der Öffentlichkeitsarbeit


























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Anmerkung der NAGEL-Redaktion:
Unglaublich, wie aktuell die mittlerweile fast 30 Jahre alten Ausführungen zum großen Teil noch sind. Jedenfalls können sie nach wie vor noch als brauchbare Arbeits- und Konzepthilfe dienen, sieht mal zum Beispiel einmal davon ab, dass das JWG (Jugendwohlfahrtsgesetz) seit langem durch das (fortschrittlichere) Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG/SGB VIII) ersetzt wurde, in Nordrhein-Westfalen ein Kinder- und Jugendförderungsgesetz gibt ... Erinnert sei hier noch einmal an die Feststellung im 10. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung (1998): Bei pädagogisch betreuten Spielplätzen handelt es sich um ein "bemerkenswertes kinderbezogenes Angebot", "bei dem sich am ehesten originäre kinderspezifische Ansätze entwickelt haben." Und die damalige Bundesregierung unter dem Kanzler Helmut Kohl hierzu? Sie empfiehlt u.a., Abenteuerspielplätze und Spielmobile "flächendeckend zu verstärken". Dieses Empfehlung muss nach wie vor als absolutu aktuell gewertet werden. Kinder- und Jugendpolitiker, die das nicht begriffen haben bzw. begreifen wollen, scheinen offensichtlich von ihrem "Job" wenig begreifen.

Interessanterweise wurde bereits damals von den am Projekt beteiligten Mitarbeitern das Thema "Partizipation" (seinerzeit wurde von Mitwirkung gesprochen) exponiert herausgestellt. Wenngleich manche Betrachtungsweise aus heutiger Sicht eventuell ein wenig skurill wirken mag, sind die Feststellungen dennoch beachtlich. Immerhin standen etliche der Beteiligten unter kommunalem Kuratel; insofern musste dieser fachliche "Eiertanz" mit dem einen oder anderen Wenn und Aber unvermeidlich sein. In einem Forschungsprojekt der Universität Bielefeld wurde übrigens seinerzeit festgestellt, dass der Esprit der Abenteuerspielplatzbewegung u.a. vor allem aufgrund der zunehmenden Kommunalisierung der Abenteuerspielplätze (auch solcher, die zuvor als Initiativen entstanden waren) auf der Strecke blieb. Als Teil der "Verwaltung" blieb der "zweiten Abenteuerspielplatz-Generation" nicht anderes üblich, als sich mehr oder weniger pragmatisch zu verhalten.

Anmerkung 2 zu den beteiligten Einrichtungen:

Reine Abenteuerspielplätze bis heute sind die Plätze in Düsseldorf-Oberkassel (*), Münster (Dahlweg, Abi Südpark) (*), Bielefeld (Rabenhof) (*) und Herne (Hasenkamp) (*).

Der Abenteuerspielplatz Oberkassel (*) ist der ältesten noch existierende Platz in Nordrhein-Westfalen.

Der Bielefelder Platz heißt inzwischen Abenteuerspielplatz Schelpmilser Straße (*). Der frühere Abenteuerspielplatz Meschede nennt sich seit geraumer Zeit "aki" (*) und ist eine kombinierte Kinder- und Jugendeinrichtung (nach wie vor mit Abenteuerspielplatz).

Aus dem ehemaligen Abenteuerspielplatz Fredenbaum in Dortmund ist mittlerweile die Erlebniswelt Fredenbaum hervorgegangen.

In der Auflistung ist irrtümlicherweise der pädagogisch betreute Spielplatz "Meckinghauser Straße"in Wuppertal zu finden. Dabei handelt es sich um den "Spielplatz Heckinghauser Straße". Die Einrichtung heißt inzwischen "Kinder- und Jugendtreff Heckinghausen" (*).

Der frühere Bauspielplatz Marienstraße in Duisburg (Marxloh im Stadtbezirk Hamborn) ist mittlerweile ein „normaler“ Spielplatz, der als Außengelände des RIZ Kinder- und Jugendzentrums (Regionalzentrum Nord) (*) in Duisburg als Außengelände genutzt wird.

Mit dem als pädagogisch betreuter Spielplatz Bonn-Tannenbusch (*) ausgewiesenen Platz ist das heutige Spielhaus KBE-Dreieck (mit Spielplatz) gemeint.

Die früheren pädagogisch betreuten Spielplätze Köln-Chorweiler (Unnauer Weg) und Duisburg-Ruhrort gibt es nicht mehr.

Die angebrachten Sternchen (*) bedeuten: Mitglied im ABA Fachverband. Die Erlebniswelt Fredenbaum war bis Ende 2010 auch Mitglied im ABA Fachverband, wurde aber vom Träger veranlasst, diese aufzugeben. Aus diesem Grund ist unsererseits die Seite der Erlebniswelt Fredenbaum in unserem Verzeichnis Qualität: Inspiration geschlossen worden. Die blauen Links (Einrichtungsnamen) führen zu den übrigen Einrichtungen, die wir in unserer Rubrik Qualität: Inspiration ausgezeichnet haben.


Anmerkung 3 zur technischen und redaktionellen Verarbeitung dieser Seite:

Leider ist die hier vorgestellte Broschüre nur noch vereinzelt in der einen oder anderen Einrichtung vorhanden. Wir haben sie quasi fotografiert, was eine relativ lange Ladedauer zur Folge hat. Um die Seiten so ästhetisch wie möglich abzubilden, wären unsererseits verstärkte Ressourcen erforderlich. Wir hoffen dennoch, entwicklungsinteressierten Kolleginnen und Kollegen mit dieser Präsentation anlässlich des 40-jährigen Bestehens des ABA Fachverbandes eine Freude machen zu können.


 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 9. Februar 2011 (de)

 

 

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