ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Der Verband für
handlungsorientierte Pädagogik 

 
 
 
 
     
       

Dezember 2010


Grafik: Daniel Fritsche, Dortmund

Aktuell im Dezember

Neu

Leitfaden für Bürger und Kommunen: Bewegungsräume im Wohnumfeld zur Förderung der Gesundheit von älteren Kindern

Dr. Hans-Joachim Schemel (München) stellte der NAGEL-Redaktion den Leitfaden freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung. Sie gelangen mittels eines Mausklicks auf vorstehenden Schriftzug auf eine spezielle Seite mit dem Leifaden. Dort können Sie diesen auch herunterladen. Wir wünschen hilfreiche Erkenntnisse.

Neu

 

Neu

Ausgabe 4/2010: Was meint Professionalität in der Offenen Arbeit? Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Jugendförderung in NRW. Aus zukünftigen Aufgaben der Offenen Jugendarbeit resultierende Anforderungen an Fachlichkeit und Ausbildung. Fachberatung, die Königsdisziplin ... Die Akademie der Jugendarbeit in Baden-Württemberg. Von der Arbeit mit jungen zur Jugendarbeit: Ein praxisbegleitendes Fortbildungsangebot für Männer stellt sich vor. Fortbildung - ein Instrument der Personalentwicklung? Das Leistungsentgelt für Mitarbeiter/-innen-Bildung nutzen. Supervision als Instrument der Organisationsberatung und der Qualitätssicherung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.
Die Zeitschrift kann im mitgliederinternen Bereich heruntergeladen werden.

Landeskonferenz der Spielplatzpaten NRW 2010

Am 13. November 2010 fand die 11. Landeskonferenz der Spielplatzpaten NRW in Hilden statt. Gastgeber war dieses Mal das Jugendamt der Stadt Hilden. Begrüßt wurden die etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus etlichen Städten des Landes durch die Leiterin des Hildener Jugendamtes, Noosha Aubel. Seitens des bewährten Organisationsteams, dem Lotte Lohse (Dortmund), Elfriede Majer (Mülheim an der Ruhr), Angela Schäfer (Krefeld) und Rainer Deimel (ABA Fachverband) angehören, wurde das diesjährige Programm ausgearbeitet und organisiert. Beteiligt war ebenfalls Mike Dörflinger, beim Jugendamt Hilden verantwortlich für das dortige Patenprojekt.

Immer wieder – zum Teil auch kontrovers – diskutiert in der Vergangenheit wurde der Einsatz von Jugendlichen als Paten. Überzeugend waren bei der Konferenz Spielplatzpaten aus Hagen, die ihr Amt als Jugendliche übernommen haben. Dieses positive Beispiel hat bei etlichen hauptamtlich Verantwortlichen wie auch bei den ehrenamtlichen Paten überzeugt, wie sinnvoll ein solcher Einsatz sein kann. Für den ABA Fachverband ergibt sich aus dieser aktuellen Auseinandersetzung die Perspektive für das kommende Jahr, ein Konzept zum Einsatz von Jugendlichen, das vor allem auch Nachhaltigkeit unter dem Aspekt demokratischer Teilhabe bewirken soll, zu entwickeln.

Das Mitglied im Beirat des ABA Fachverbandes (und Vertreterin des Verbandes im bundesweiten Arbeitskreis „Recht auf Spiel“), Dr. Christiane Richard-Elsner, überzeugte die Anwesenden mit ihrem Referat „Freies Spielen im Freien“. (Die Ausführungen sind im mitgliederinternen Netz des ABA Fachverbandes zu finden.)

Wie gewohnt gab es während der Konferenz ebenfalls reichlich Gelegenheit zum informellen Fachaustausch. Auf dem Programm stand darüber hinaus der Besuch des Abenteuerspielplatzes Hilden. Das Konzept stieß bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf überaus interessierte Beachtung. Auch etliche Ehrenamtliche können sich gut vorstellen, sich in ihren jeweiligen kommunalen Bezügen zum „Botschafter“ eines derart sinnvollen Konzepts zu verwenden und entsprechend fachpolitisch zu argumentieren.

Abgerundet wurde das Programm mit einem Praxisangebot „Spiele für draußen“, das von Angela Schäfer und Elfriede Majer vom Leitungsteam durchgeführt wurde und bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur für die entsprechenden Anregungen, sondern auch für eine Menge Spaß sorgte.

Nachdem abschließend die Filmdokumentation „Tage der Spielplatzpaten 2009“, produziert von Horst Oesterwind-Stiller (ABA Fachverband), vorgeführt worden war, endete die diesjährige Konferenz. Selbst der strömende Regen an diesem Samstag konnte die Zufriedenheit, mit der die Beteiligten abends nach Hause fuhren, nicht trüben. Für das kommende Jahr liegt eine Einladung des Jugendamtes der Stadt Bottrop vor. Dieses langjährige ABA-Mitglied ist kürzlich mit einem eigenen Patenprojekt gestartet.
Ausschreibung zur Information


Neue Seite Spielraumpaten

Zum Thema "Spielraumpaten" haben wir eine neue Seite eingerichtet. Sie beschreibt die vorbildliche Arbeit, wie sie in Mettmann stattfindet. Interesse? Logo anklicken!

Einsparungen bei öffentlichen Spielplätzen

Das berichte das Fachmagazin für kommunale Frei-Räume "FreeLounge". Freundlicherweise wurden dem ABA Fachverband Bericht und Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zur Verfügung gestellt. Interesse? Bitte auf vorstehendes Bild klicken!

Mitgliederinterner Bereich im ABA-Netz

Sofern Sie Mitglied sind und Interesse an einem Zugang zum neuen mitgliederinternen Bereich im ABA-Netz haben, wenden Sie sich bitte an das ABA-Büro in Dortmund. Von dort erhalten Sie eine E-Mail mit Ihren Zugangsdaten. Bitte bei der Anfrage nach Möglichkeit Ihre Mitgliedsnummer mitteilen!

Aufruf zur Beteiligung: Fachkräftemangel in der Sozialwirtschaft

Inzwischen ist der Fachkräftemangel nicht mehr nur in der Industrie zu spüren, sondern auch in sozialen Berufen angekommen.

Ich studiere derzeit im 7. Semester Sozialwirtschaft an der Ev. Hochschule Nürnberg. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit werde ich in Absprache mit Prof. Dr. Klaus Schellberg und dem Lehrstuhl Sozialwesen anhand einer deutschlandweiten Befragung von sozialen Einrichtungen die aktuelle Situation des Fachkräftemangels in der Sozialwirtschaft analysieren und mögliche Gegenmaßnahmen dazu erarbeiten.

Auch wenn Sie sich dem Thema Fachkräftemangel noch nicht explizit gewidmet haben, ist für mich Ihre Beantwortung sehr hilfreich.

Ich möchte Sie darum bitten, mich bei meiner Arbeit zu unterstützen, indem Sie sich ca. 5-10 Minuten Zeit nehmen und einen Fragebogen ausfüllen oder diesen zur weiteren Bearbeitung an einen Personalverantwortlichen in Ihrer Einrichtung weiterleiten! Im Gegenzug würde ich Ihnen, falls Sie am Ergebnis der Arbeit interessiert sind, gerne die Auswertung zukommen lassen. (geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse auf dem Fragebogen mit an!)

Alle Angaben, die Sie im Fragebogen machen, werden nach den Richtlinien des Datenschutzes und selbstverständlich anonym behandelt!

Ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Mitarbeit und wünsche Ihnen für Ihre Arbeit viel Kraft und Freude!

Für das erfolgreiche Gelingen meiner Erhebung bitte ich Sie, Ihre Antworten möglichst umgehend per E-Mail an mich zurück zu senden. Sollten Sie noch Fragen haben, so können Sie gern mit mir Kontakt zu mir per E-Mail aufnehmen. An diese Adresse schicken Sie bitte auch den ausgefüllten Fragebogen als Anhang zurück.

Nina Limmer

Fragebogen herunterladen

Kinderrechte endlich für alle Kinder in Deutschland verwirklichen!

„Aktionsbündnis Kinderrechte“ zum Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November: Derzeitige Gesetzeslage widerspricht kinderrechtlichen Grundsätzen – Bundesregierung fehlt Zukunftskonzept für ein kindergerechtes Deutschland

Anlässlich des Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November forderte das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk und Deutscher Kinderschutzbund) die Bundesregierung auf, die Rechte der Kinder endlich dauerhaft zum Maßstab ihres politischen Handelns zu machen. Kurzfristig müssen zahlreiche Gesetze geändert werden, die dem Geist der Kinderrechtskonvention widersprechen – insbesondere im Ausländerrecht. Auf lange Sicht fehlt vor allem ein Gesamtkonzept zur Stärkung der Kinderrechte und zur Verbesserung der Situation benachteiligter Kinder in Deutschland.

Die Bundesregierung hat den ausländerrechtlichen Vorbehalt Deutschlands zur Kinderrechtskonvention im Juli 2010 zwar zurückgenommen, gleichzeitig aber betont, sie sehe keinen Bedarf an gesetzlichen Änderungen. Aus Sicht des Aktionsbündnisses und zahlreicher weiterer Nichtregierungsorganisationen sind jedoch dringende Änderungen im Asyl-, Aufenthalts- und Sozialrecht nötig, damit Flüchtlingskinder nicht länger diskriminiert werden.

„Deutschland hat viel zu lange gezögert, die internationale Kinderrechtskonvention ohne Einschränkungen anzuerkennen. Jetzt weigert sich die Bundesregierung auch noch, aus der formalen Anerkennung der Kinderrechte die notwendigen Konsequenzen zu ziehen“, sagte der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks Thomas Krüger.

„Die Kinderrechte gelten für alle Kinder – unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft“, sagte der Vorsitzende von UNICEF Deutschland Jürgen Heraeus. „Ein ausländisches Kind darf nicht schlechter behandelt werden als ein deutsches Kind. Deutschland verstößt gegen diesen Grundsatz und muss die Gesetze jetzt so schnell wie möglich anpassen.“

„Bei allen Entscheidungen, die Kinder betreffen, muss das beste Interesse des Kindes Vorrang haben“, sagte der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes Heinz Hilgers. „Deutschland muss endlich kindergerecht werden. Bundesregierung, Länder und Kommunen müssen allen Kindern gleiche Chancen auf Ausbildung und Teilhabe an der Gesellschaft geben.“

Das Aktionsbündnis Kinderrechte fordert zum Jahrestag der UN-Konvention:

UN-Kinderrechtskonvention ohne Vorbehalte umsetzen! Dringend notwendig sind nach der Rücknahme der Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention jetzt vor allem gesetzliche Anpassungen im Ausländer-, Asyl- und Sozialrecht. Obwohl gerade sie besonderen Schutz und Fürsorge brauchen, wachsen viele der bis zu 300.000 Flüchtlingskinder unter inakzeptablen Lebensbedingungen auf. Viele leben ständig in der Sorge, dass sie oder ihre Eltern abgeschoben werden, und ohne Zugang zu Freizeit-, Spiel- oder Ausbildungsmöglichkeiten. Flüchtlingskinder über 16 Jahren werden in einem für sie unverständlichen Asylverfahren wie Erwachsene behandelt. Eine umfassende medizinische und psychosoziale Versorgung bleibt ausgerechnet den oft chronisch erkrankten Flüchtlingen verwehrt. Das Aktionsbündnis fordert die Bundesregierung daher auf, die Konsequenzen aus der Rücknahme zu ziehen und die Änderungen schnellstmöglich auf den Weg zu bringen.

Kinderrechte konsequent umsetzen und Umsetzung überprüfen! Kinder fallen in Deutschland durch das Raster der „großen“ Politik. Ein zersplitterter Politikansatz führt dazu, dass die Rechte der Kinder in Deutschland nicht eindeutig einer Stelle zugeordnet sind. So gibt es keine Beschwerdestelle für Kinderrechtsverletzungen und kein Monitoring der Umsetzung von Kinderrechten in Deutschland. Das Aktionsbündnis fordert daher die Ernennung eines Bundesbeauftragten für Kinderrechte.

Die rot-grüne Vorgängerregierung hatte den Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010“ ins Leben gerufen. Kurz vor der geplanten Abschlussveranstaltung am 9. Dezember 2010 ist jedoch völlig unklar, wie die jetzige Bundesregierung die Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland nach dem Ende des Aktionsplans weiter voranbringen möchte. Das Aktionsbündnis fordert vom zuständigen Bundesfamilienministerium ein innovatives Gesamtkonzept zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland.

Kinder müssen Vorrang haben. Darum: Kinderrechte ins Grundgesetz! Die Kinderrechtskonvention stellt in Artikel 3 klar, dass das Wohl des Kindes bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, Vorrang haben muss – im Bundestag, im Gerichtssaal, in den Städten, Kindergärten, Schulen, Familien. Doch entgegen der Empfehlung des zuständigen UN-Ausschusses in Genf sind die Kinderrechte bisher nicht im Grundgesetz verankert. Bei wichtigen Entscheidungen von Politik, Justiz und Behörden werden die Interessen der Kinder aus diesem Grund noch immer nicht berücksichtigt.

Weitere Informationen 

UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk und Deutscher Kinderschutzbund vom 19. November 2010

Anmerkung der NAGEL-Redaktion: Der ABA Fachverband gehört dem „Aktionsbündnis Kinderrechte“ als Mitglied an.

Feuer in der pädagogischen Arbeit


Foto: Abenteuerspielplatz Oberkassel (Düssedorf)

Fundiert und einen weiten thematischen Bogen spannend hat Thomas van Hal aus Dortmund 2010 seine Diplomarbeit „Feuerpädagogik – Brandschutzerziehung von morgen“ vorgelegt. Im Gegensatz zu vielen anderen Examensarbeiten liest sie sich spannend und liefert neben hilfreichen Erkenntnissen eine unterhaltsame Lektüre. Fachleute, die daran interessiert sind, Feuer als Medium in der Pädagogik stärker zu integrieren bzw. vorhaben, ihre Konzeption mit Blick auf Feuer fortzuschreiben, sind mit dieser Arbeit gut bedient. Wir bedanken uns bei Thomas van Hal, uns diese Arbeit als Bereicherung unseres Internets zur Verfügung gestellt zu haben. Sie kann heruntergeladen werden von der Seite Feuer in der pädagogischen Arbeit, die über das Verzeichnis NAGEL-Redaktion zu erreichen ist. Dort gibt es weitere Informationen. Ebenso empfehlen wir einen Besuch auf Thomas van Hals Seiten im Netz.

Archiv der Jugendkulturen: Wir haben es (fast) geschafft!

Der ABA Fachverband hat an verschieden Stellen (u.a. im i-Punkt 9-10/2010 und im ABA-Netz) zur Rettung des Archivs der Jugendkulturen aufgerufen. Dieser Aufruf ist nach wie vor gültig. Mit Datum vom 31. Oktober 2010 teilte Klaus Farin, Leiter des Archivs, mit:

Das ARCHIV DER JUGENDKULTUREN e. V. hat sich zur Aufgabe gemacht, den Klischees und Vorurteilen über „die Jugend“ differenzierte Informationen entgegenzusetzen. Zu diesem Zweck betreibt es eine eigene Jugendforschung, publiziert deren Ergebnisse, aber auch autobiografische Texte und vieles mehr in seiner archiveigenen Verlagsreihe und bietet jährlich bundesweit rund 80 Schulprojekttage und Fortbildungen für Erwachsene an. Das Archiv der Jugendkulturen sammelt Medien u. a. Objekte aus und über Jugendkulturen und stellt diese in seiner Präsenzbibliothek der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Punk, Techno, HipHop, Gothic, Skinhead, Emo ... von der Bravo über Punk-Fanzines, den ersten Techno-Flyern bis hin zu Schülerzeitungen – hier ist alles zu finden. Schon mehrfach wurde das Archiv der Jugendkulturen für seine Arbeit ausgezeichnet, so zum Beispiel
• 2003 vom Bündnis für Demokratie und Toleranz
• 2007 vom Jugendforum im Berliner Abgeordnetenhaus
• 2009 von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.

Dennoch erhält das Archiv der Jugendkulturen bis heute keinen Cent Regelförderung und arbeitet seit seinem Bestehen mit auf Zeit geförderten Stellen und vor allem ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Doch auf Dauer braucht eine derartige Einrichtung wenigstens eine oder zwei hauptamtliche Stellen und die Sicherung der Grundkosten. Startete das Archiv im Mai 1998 mit 185 m² und etwa 12.000 Medien, so ist die Sammlung seitdem kontinuierlich auf derzeit rund 60.000 Medieneinheiten gewachsen (Pressebeiträge und Flyer nicht mitgezählt), und die Archivräume umfassen inzwischen 700 m². Um diese zu finanzieren, müssen die MitarbeiterInnen seit Jahren Monat für Monat privat Gelder spenden. Das ist jedoch auf Dauer nicht machbar. Damit ist die Existenz dieser in Europa einmaligen Einrichtung in regelmäßigen Abständen akut gefährdet.

So entstand die Idee einer Stiftungsgründung. Eine Stiftung bietet uns eine langfristige Perspektive. Deshalb starteten die MitarbeiterInnen des Archivs der Jugendkulturen am 1. Juli 2010 eine bislang einmalige Spendenkampagne: 100.000 Euro sollten bis zum 31. Oktober 2010 gesammelt werden, um den zu diesem Zeitpunkt auslaufenden Mietvertrag verlängern und die Stiftung gründen zu können.

Nun steht das Ergebnis fest: Wir haben es geschafft! Der Mietvertrag wurde um drei weitere Jahre verlängert, die Stiftung wird gegründet! 1.317 Menschen spendeten insgesamt rund 94.000 Euro – ein beachtliches Ergebnis! Vielen Dank allen Menschen und Institutionen, die dazu beigetragen haben!

Wir hoffen, dass der Spendenfluss nun nicht einfach abbricht und die restlichen 6.000 Euro auch noch gespendet werden. Deshalb haben wir beschlossen, die Spendenkampagne bis zum Jahresende zu verlängern!

Was geschieht, wenn mehr Geld als die für die Stiftung noch benötigten 6.000 Euro gespendet werden? In dem Fall wollen wir alle bis zur offiziell erfolgten Stiftungsgründung eingehenden Spenden nutzen, um sofort einigen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen:

Zunächst möchten wir endlich einem jungen Menschen die Möglichkeit bieten, im Archiv der Jugendkulturen ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur oder Politik zu absolvieren. Wir bekommen immer wieder Anfragen von engagierten Menschen, die ihr FSJ bei uns durchführen möchten, konnten uns dies bisher aufgrund der 500-600 Euro monatlichen Kosten nicht leisten. Mit Ihrer Spende wird sich das nun vielleicht ändern!

Dann möchten wir gerne wenigstens zweien unserer MitarbeiterInnen, die hier derzeit ein bis zwei Tage wöchentlich ehrenamtlich arbeiten, einen 400-Euro-Job bieten. Das ermöglicht nicht nur diesen, ein wenig besser ihren Lebensunterhalt zu gestalten, sondern auch wir und unsere BesucherInnen profitieren davon, wenn mehr szene-kompetente MitarbeiterInnen zukünftig drei oder vier Tage in der Woche im Archiv der Jugendkulturen für sachkundige Auskünfte und Beratung zur Verfügung stehen.

Spenden Sie also weiter und werden Sie Pate unserer (zukünftigen) MitarbeiterInnen! Sollten Sie dies nicht wollen, sondern soll Ihre Spende weiterhin in das Stiftungskapital fließen, schicken Sie uns einfach eine Mail oder vermerken Sie dies bei der Überweisung.

Hier noch einmal die Bankverbindung:

Spendenkontonummer: 1241383853
BLZ: 500 502 01
Bank: Frankfurter Sparkasse
Konto-Inhaber: Klaus Farin
Zweck: Spende Stiftung
Für internationale Überweisungen:
IBAN: DE85 5005 0201 1241 3838 53
BIC: HELADEF1822
Oder Paypal, die Paypal-Adresse lautet stiftung@jugendkulturen.de.

Hier noch einige Zahlen:

1.317 Menschen und Institutionen spendeten insgesamt 93.677 Euro (Stand vom 31. Oktober 2010). 58 SpenderInnen sind selbst WissenschaftlerInnen, 5 SpenderInnen MdBs; 647 Spender sind männlich, 459 Spender weiblich (was durchaus bemerkenswert ist, da Jugendkulturen weitgehend als „männliches“ Phänomen gelten). 2 Menschen/Institutionen spendeten 5.000 Euro. 31 Menschen/Institutionen spendeten 500 bis 1.000 Euro. 49 Menschen/Institutionen spendeten 200 bis 450 Euro. 184 Menschen/Institutionen spendeten 100 bis 180 Euro. 247 Menschen/Institutionen spendeten 50 bis 99 Euro. 804 Menschen/Institutionen spendeten unter 50 Euro.

Klaus Farin
Archiv der Jugendkulturen e.V.
Fidicinstraße 3
10965 Berlin
Telefon +49(0)30/612 03 318
Fax +49(0)30/691 30 16

 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 3. Januar 2011 (de)

 

 

ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.| Clarenberg 24 | D-44263 Dortmund | e-mail: ABA@ABA-Fachverband.org