ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Der Verband für
handlungsorientierte Pädagogik 

 
 
 
 
     
       

Bewegungsräume im Wohnumfeld zur Förderung der Gesundheit von älternen Kindern


 An die Politiker jeder Kommune wird eine Vielzahl von Erwartungen und Wünschen herangetragen. Diese sich oft widersprechenden Ansprüche müssen von der Kommunalpolitik „unter einen Hut“ gebracht werden, indem im konkreten Konfliktfall Kompromisse gesucht und Prioritäten gesetzt werden. In diesem „Kampf der Interessen“ kommt es im Hinblick auf die Interessen der Kinder sehr darauf an, dem Anliegen „Gesundheitsförderung durch Schaffung von Bewegungsmöglichkeiten“ Aufmerksamkeit bei den Entscheidungsträgern zu verschaffen. Das Anliegen ist überzeugend zu begründen und seine praktische Umsetzung voranzutreiben.

Der vorliegende Leitfaden will als Arbeitshilfe das Anliegen unterstützen, dass Schulkinder in ihrem Wohnumfeld spontan bespielbare Freiräume in hinreichender Menge und Qualität vorfinden und nutzen. Ausreichende Bewegung ist eine Voraussetzung für ihre seelisch und körperlich gesunde Entwicklung.

Der Leitfaden ist im Rahmen einer praxisnahen Forschung mit dem Titel: „Kommunale Freiräume für Bewegung zur Förderung der Gesundheit von Kindern“ erstellt worden. Das Projekt wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von der Universität Göttingen (Prof. Dr. H. Dunkelberg, Allgemeine Hygiene und Umweltmedizin, und Prof. Dr. J. Schröder, Sportpädagogik und Mitarbeiter) in Zusammenarbeit mit dem Münchner Büro Dr. Schemel für Umweltforschung und Stadtentwicklung (Dr. H. J. Schemel) durchgeführt.

Bei dem hier veröffentlichten Beitrag handelt es sich um ein Teilergebnis des Gesamtprojekts von Dr. Hans-Joachim Schemel in Zusammenarbeit mit Carmen Müller (2006-2009). Hans-Joachim Schemel hat dem ABA Fachverband diese Dokumentation freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Er steht in zwei Teilen zum Herunterladen zur Verfügung. Wir wünschen aufschlussreiche Erkenntnisse.

 

Zum Herunterladen

Bewegungsräume im Wohnumfeld zur Förderung der Gesundheit von älternen Kindern – Ein Leitfaden für Kommunen und Bürgergruppen


Teil I: Kapitel 1-3 herunterladen

Teil II: Kapitel 4 und Anhang herunterladen

Zur Voraborientierung finden Sie hier den Inhalt des Leitfadens:

1. Einführung – Warum dieser Leitfaden?
2. Das Konzept: Ausgangssituation, Ziele, Maßnahmen und Kommunikation
2.1 Das kindliche Bedürfnis nach freiem Spiel
2.2 Oberziel: Förderung der Gesundheit durch mehr Bewegung
2.3 Erstes Unterziel: Beeinflussung der räumlichen Bedingungen für Bewegung (Verhältnisprävention)
2.3.1 Maßnahmen zur Verhältnisprävention
2.3.2 Akteure und ihre Rolle bei der Verhältnisprävention
2.4 Zweites Unterziel: Beeinflussung des Spielverhaltens (Verhaltensprävention)
2.4.1 Maßnahmen zur Verhaltensprävention
2.4.2 Akteure und ihre Rolle bei der Verhaltensprävention
2.5 Drittes Unterziel: Entwicklung einer Kommunikationsstruktur (Aktionskreis)
3. Die Eignung von Freiflächen als Spielräume für ältere Kinder – eine Methode zur Ermittlung des Verbesserungspotenzials
3.1 Schritte zur Erfassung des potenziell geeigneten Freiflächenangebots
3.2 Bewertung der Eignungsmerkmale und Verbesserungspotential
3.3 Bewertung der Aufenthaltsqualität
3.4 Zum Umgang mit Richtwerten der quantitativen Flächenversorgung
4. Fallbeispiele für Maßnahmenprojekte
4.1 Kinderfreundliche Hausordnung
4.2 Öffnung eines naturnahen Spielraums
4.3 Schulhoföffnung
4.4 Errichtung einer Bewegungsinsel
4.5 Sanierung und Öffnung eines Spielplatzes
4.6 Eine Verkehrsfläche als Spielraum
4.7 Erweiterung eines naturnahen Spielraumes
4.8 Ein Streetballkorb für eine öffentliche Grünanlage (Lärmproblematik)
4.9 Ein Hartplatz in einer Wohnanlage
4.10 Mehr Sicherheit in einer Grünanlage
4.11 Errichtung eines Naturspielberges
4.12 Umgestaltung eines Flussufers als Spielraum
4.13 Der Aktionskreis als Form der Partizipation
Literaturhinweise
Anhang (Formblatt Flächenbewertung)

Partizipative Gesundheitsforschung in Stadtteilen – der Aktionskreis Kindergesundheit und Bewegung München-Hadern

Der Ansatz der partizipativen Gesundheitsforschung wurde im ebenfalls im Rahmen des Projekts „Kommunale Freiräume für Bewegung zur Förderung der Gesundheit von Kindern“ im Zeitraum von 2006 bis 2009 entwickelt und praktiziert. Das Projekt ist im Auftrag des Bundesministeriums  für Bildung und Forschung (Präventionsforschung) von der Universität Göttingen (Medizin und Sportpädagogik) in Zusammenarbeit mit dem Büro Dr. Schemel (Stadtplanung) durchgeführt worden (Dunkelberg et. al. 2009).

Dr. Hans-Joachim Schemel stellt den Ansatz vor (Kongressbeitrag vom 4./5. Dezember 2009, 15. Kongress „Armut und Gesundheit“).

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 8. Dezember 2010 (de)

 

 

 

 

 

 

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