ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Der Verband für
handlungsorientierte Pädagogik 

 
 
 
 
     
       

Juni 2010

 

39. Internationaler Spielmobilkongress 2010  vom 29. September bis zum 3. Oktober im Ruhrgebiet


Grafik: Daniel Fritsche, Dortmund

Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass der 39. Internationale Spielmobilkongress vom 29. September bis zum 3. Oktober 2010 im Ruhrgebiet stattfinden wird. Er beschäftigt sich mit der veränderten Kindheit heute und den damit verbundenen Erneuerungsprozessen der Spielmobilarbeit. Eingeladen sind über die Spielmobilszene hinaus auch andere Interessierte, etwa aus den übrigen Feldern der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Fachtage mit Vorträgen und Workshops werden am Donnerstag, dem 30. September, und am Freitag, dem 1. Oktober, jeweils von 9.30 Uhr - 18 Uhr sein. Ort: Universität Duisburg-Essen, Campus Essen. Darüber hinaus wird es fünf dezentrale Spielfeste geben. Diese finden unter dem Motto „Spielend die Welt entdecken“ in Essen, Bottrop, Oberhausen, Herne und Dortmund am Samstag, den 2. Oktober 2010 zeitgleich von 13 - 17 Uhr statt. Weitere InformationenAnmeldungen usw. über die Internetseite zum Kongress. Die Seite ist auch über das ABA-Netz zu erreichen und zwar über den Link Internationaler Spielmobilkongress 2010.

Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit haben wir begonnen, diversen – mehr oder weniger – bekannten Leuten Fragen zum Thema Spielen stellen. Wir freuen uns, wenn Sie die Antworten mit Interesse zur Kenntnis nehmen. Die Antworten finden Sie hier.

Seit Mitte April ist eine Internetseite speziell zum Kongress geschaltet. Interessierte werden gebeten, diese Seite in den kommenden Monaten regelmäßig zu besuchen, da hier alles Wissenswerte zur Veranstaltung regelmäßig eingepflegt wird. Zum Kongress gibt es ebenfalls eine eigene Seite im ABA-Netz.  

Neues Mitglied im Beirat des ABA Fachverbandes: Günter Beltzig

Den Designer und Spielplatzplaner Günter Beltzig haben wir Ende Mai – passend zum Weltspieltag – neu in unseren Fachbeirat aufgenommen. Günter Beltzig ist immer wieder mit seinen Visionen und Positionen zum Thema Spielen in der Öffentlichkeit aufgefallen – dies nicht zuletzt wegen seiner „gegen den Strich bürstenden“ Einschätzungen, zuletzt im Interview in der Ausgabe 6/2010 mit der Zeitschrift Nido, einem seit kurzem erscheinenden Familienmagazin. Dieses Gespräch wurde unter dem provozierenden Titel „Kinder brauchen keine Spielplätze“ publiziert.

Im ABA Fachverband waren wir der Ansicht, dass gerade „so einer“ gut zu unseren Bemühungen und Aktivitäten passt. Erfreulicherweise war Günter Beltzig spontan zur Übernahme dieses ehrenamtlichen Mandats bereit. Das neue Fachbeiratsmitglied haben wir selbstverständlich auf unsere entsprechende Seite im ABA-Netz aufgenommen. Dort gibt es auch weiterführende Links für alle Interessierten. Einverstanden war Günter Beltzig auch, dass wir nach und nach Beiträge von ihm im ABA-Netz unterbringen. Über die Aufmerksamkeit unserer Leser würden wir uns freuen.
Lieber Günter! Herzlich willkommen im „Club“!


Über die Unmöglichkeit, objektiv zu urteilen 

In der Rubrik "Extra" im i-Punkt 6/2010 gab es Lesestoff zum Thema "Zensuren in der Schule". Neben eigenen Ausführungen haben wir zwei Vorkommnisse, die uns in jüngerer Zeit auffielen, aufgegriffen. Da gab es die Mutter aus Düsseldorf, die aus Angst vor einem Leistungsabfall ihrer Tochter deren Englischarbeit mit der Note 6 nachträglich mittels Tintenkiller um 13 Fehler korrigiert hatte. Dafür wurde sie vom Amtsgericht Düsseldorf zur Ableistung von 100 Sozialstunden verurteilt. Der Richter zum Prozssabschluss: "Ich hoffe, dass angekommen ist, dass man auch ohne Abitur glücklich werden kann."


Ein weiterer Fall gab uns zu denken: Im französischen Poitiers ließ ein Vater seinen Sohn dessen Zeugnis mit schlechten Noten aufessen. Dieser sei daran fast erstickt, was den Vater nicht daran hinderte, ihn auch noch zu verprügeln. Strafe des Gerichts: Zwei Monate Haft auf Bewährung und einen Euro Entschädigungszahlung an den Sohn.

Die meisten Fälle gehen weniger spektakulär vonstatten. Zahlreiche Suizidversuche junger Menschen, Selbstmorde und Familiendramen im Zusammenhang mit Zeugnissen spielen sich eher im Verborgenen ab. Dass ein gutes Schulzeugnis lediglich der Beleg für eine gelungene Trivialisierung junger Menschen ist, damit befassen wir uns auf einer speziellen Seite mit dem Titel "Über die Unmöglichkeit, objekt zu urteilen (Zur Klärung eines Paradoxons)". 
 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 3. August 2012 (de)

 

 

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