ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Der Verband für
handlungsorientierte Pädagogik 

 
 
 
 
     
       

April 2010


39. Internationaler Spielmobilkongress 2010  vom 29. September bis zum 3. Oktober im Ruhrgebiet


Grafik: Daniel Fritsche, Dortmund

Der Kongress wird gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen durch den Kinder- und Jugendförderplan (Pakt mit der Jugend)

Zum Kongress gibt es eine eigene Seite im ABA-Netz, die auch über einen speziellen Link im Menü erreichbar ist.  Ebenso exstiert eine separate Kongress-Seite.

Weltspieltag 2010

Am 28. Mai 2010 ist der vom Bündnis „Recht auf Spiel“ ausgerufene Weltspieltag. Ziel ist, Kindern wieder die Möglichkeit zu geben, draußen unbeeinflusst von Erwachsenen zu spielen. Info

Wir rufen dazu auf, dass sich möglichst viele Personen und Institutionen an Aktionen beteiligen. Auf den Seiten des Bündnisses können Aktionsideen eingesehen werden und eigene Aktionen eingestellt werden. Informationsmaterial wie Faltblätter, Plakate und Aufkleber können ebenfalls bestellt werden. Die Plakatmotive werden demnächst auf den Webseiten des Bündnisses eingestellt. Das Motto für dieses Jahr ist: „Achtung: Laute(r) Kinder!“

Kinderlärm wird vielfach als Belästigung angesehen und nicht – im Gegensatz zu Straßenlärm – als Normalität. So gibt es immer wieder Schwierigkeiten mit Spielplätzen oder Kindertagesstätten in Wohngebieten. Hier ist aber ein allmähliches Umdenken im Gang: So ist im Land Berlin ab jetzt Kinderlärm ausdrücklich gesetzlich erlaubt. Das Berliner Landesimmissionsschutzgesetz regelt nun, dass Kinderlärm sozial adäquat und zumutbar ist. Ein großer Erfolg für die Kinder und alle, dies sich für Freiraum für Kinder einsetzen!

Dr. Christiane Richard-Elsner, Vertreterin des ABA Fachverbandes im Bündnis „Recht auf Spiel“

4. Fachtag der Organisator(inn)en der Spielplatzpaten in Hilden

Der 4. ABA-Fachtag für die Organisator(inn)en der nordrhein-westfälischen Spielplatzpaten fand am 9. März in Hilden statt. Schwerpunkt des Vormittags war die Organisation und Struktur des Patenmodells in der Stadt Hilden, den zwanzig Teilnehmer(innen) vorgestellt durch den verantwortlichen Mitarbeiter Mike Dörflinger. Ein Aspekt: Umgang mit Beschwerden und die konstruktive Einbindung von Beschwerdeführern in die Arbeit der Paten. Mehr zu den Hildener Paten auf der Seite www.hilden.de -> Kinder/Jugend/Familie -> Freizeitangebote -> Spielplätze -> Spielplatzpaten.

Auf geradezu euphorische Zustimmung stieß die Präsentation der Arbeit des Abenteuerspielplatzes Hilden. Ein gemeinsamer Besuch dieser Einrichtung fand in der Mittagszeit statt. Die Teilnehmer(innen) waren sich einig: Solche pädagogisch betreuten Spielplätze muss es deutlich häufiger, am besten flächendeckend (vgl. 10. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung, S. IX, Punkt 19), geben. Die diesjährige Landeskonferenz der Spielplatzpaten NRW wird ebenfalls in Hilden stattfinden. Diese Gelegenheit sollte auf jeden Fall genutzt werden, auch den Ehrenamtlichen dieses wahre Kleinod vorzustellen. Mehr zum Hildener Abenteuerspielplatz:
Link zur Präsentation des Abenteuerspielplatzes Hilden
Weiteres in Rubrik „Qualität: Inspiration“ im ABA-Netz

Zu den an zehn verschiedenen Standorten stattgefundenen „Tagen der Spielplatzpaten 2009“ gab es einen resümierenden Rückblick. Mit Freude wurde zur Kenntnis genommen, dass es auch 2010 wieder solche Tage geben wird. Dafür sind sechs neue Örtlichkeiten geplant. Ferner wird es zwei gezielte Fortbildungsveranstaltungen für die Paten geben. Der i-Punkt wird weiter berichten. Weitere Informationen im ABA-Netz:
Patenprojekt im "Pakt mit der Jugend"
Spielplatzpaten

Auf besonderes Interesse stieß während der Tagung auch der 39. Internationale Spielmobilkongress, der vom 29. September bis zum 3. Oktober 2010 im Ruhrgebiet stattfinden wird.
Info

Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung war die Vorstellung der mobilen Kindersprechstunde, die das Kinderbüro Oberhausen organisiert. Der Vortrag von Anita Takyi von der Stadt Oberhausen wurde als interessante und nachahmenswerte Idee aufgenommen.
Weitere Informationen (Kinderbüro unterwegs)

Hinsichtlich des ebenfalls geplanten inhaltlichen Schwerpunkts „Beteiligung/Beteiligungsprojekte“ waren sich die Anwesenden einig, dass eine fundierte Beschäftigung hiermit künftig dringend erforderlich ist. Ein weiteres Thema, das es zu bearbeiten gilt, ist die kritische Auseinandersetzung mit dem Aspekt „Ehrenamtlichkeit – doch eine Gefährdung von Stellen im sozialen Bereich?“ Bislang – und dies konnte auch durch eine Erhebung des ABA Fachverbandes im Jahr 2008 bestätigt werden – lässt sich immer noch konstatieren, dass es umso besser gelingt, Ehrenamtliche zu rekrutieren, je mehr der Träger der Jugendhilfe in Hauptamtlichkeit investiert. Forderungen aus der Politszene etwa zum mehr oder weniger erzwungenen Einsatz von Hartz-IV-Betroffenen lassen es sinnvoll erscheinen, zu diesem Thema sich als Verband möglichst bald fachlich und politisch zu positionieren. (de)

ABA Fachverband

Wechsel in der Geschäftsführung des PARITÄTISCHEN, Kreisgruppe Dortmund

Marianne Schobert, langjährige Geschäftführerin der Kreisgruppe des PARITÄTISCHEN in Dortmund, der auch der ABA Fachverband angehört, wird auf eigenen Wunsch hin aus ihrem Amt ausscheiden. Der ABA Fachverband bedankt sich bei Marianne Schobert für die vielen Jahre vertrauensvoller und häufig intensiver Zusammenarbeit. Vorstand und Mitarbeiter der Geschäftstelle wünschen ihr nach ihrem Ausscheiden Ende Juni 2010 alles Gute, Glück, Gesundheit sowie weiterhin erfolgreiche und erfreuliche Lebensumstände. Dank auch noch einmal für den engagierten und unermüdlichen politischen und fachlichen Einsatz in Dortmund.

Der Vorsitzende der Kreisgruppe, Norbert Zimmering, teilte im März 2010 mit, dass im Verband über die Nachfolge entschieden sei. Ab dem 1. Mai dieses Jahres wird Gunther Niermann beginnen, sich als neuer Geschäftsführer in seine Aufgaben einzuarbeiten. Der DPWV will damit einen nahtlosen Übergang in der Arbeit garantieren.

Der ABA Fachverband zeigt sich über die Entscheidung, Gunther Niermann in dieses verantwortungsvolle Amt bei der zweigrößten nordrhein-westfälischen Kreisgruppe zu übernehmen, aus fachlicher Sicht äußerst erfreut. Zuvor fungierte er als Geschäftsführer bei der Stadtteil-Schule Dortmund e.V., u.a. engagierter Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Dortmunder Nordstadt und Mitglied im ABA Fachverband. Vor seiner „pädagogischen Karriere“ war er auch „handfest“ handwerklich aktiv, u.a. als Schlosser. Der ABA Fachverband weiß die Belange der Offenen Arbeit im DPWV in Dortmund bei ihm in guten Händen und freut sich auf eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit. Lieber Gunther: Glück auf!

ABA Fachverband

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 3. Mai 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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